Ferienwohnungen im Haus Berta im Montafon

Was du immer schon über das Montafon wissen wolltest 

  • Der Name Montafon ist rätoromanischen Ursprungs. Bis ins 15. Jahrhundert wurde im Montafon Rätoromanisch gesprochen

  • Wie archäologische und botanische Untersuchungen belegen, siedelte der Mensch bereits vor 5.000 Jahren im Montafon. So finden sich Reste einer etwa 3500 Jahre alten Siedlungsstätte im Friagawald bei Bartholomäberg, die Teil einer mächtigen bronzezeitlichen Burganlage war.

  • Als Maisäß wird eine Sonderform der Alp bezeichnet: gerodete Fläche mit Hütten und Ställen. Auf jedem Maisäß befinden sich mindestens ein kleines Haus bzw. eine Hütte und ein Stall. Maisäße und die damit verbundenen Landschaftsformen sind Ausdruck einer traditionellen Landnutzungsform im Montafon, deren Geschichte zurückgeht auf die Dreistufenwirtschaft der Landwirtschaft. Heute werden viele Maisäße nicht mehr bewirtschaftet, da sie durch landwirtschaftlichen Strukturwandel oftmals stark an ihrer einstigen Bedeutung verloren haben.

  • Winter im Montafon, es befinden sich hier die fünf Skigebiete Golm, Silvretta Montafon, Gargellen, Silbertal-Kristberg und Silvretta-Bielerhöhe mit insgesamt 60 Seilbahn- und Liftanlagen und 225 Kilometer markierten Abfahrten .

  • Auch diverse Freeride-Gebiete sind im Montafon zu finden, beispielsweise das Novatal, das Hochjoch oder Gargellen. Zum Winterwandern stehen zahlreiche präparierte, teils beleuchtete Wanderwege zur Verfügung mit einer Gesamtlänge von 290 Kilometer, für Schneeschuhtouren gibt es 150 Kilometer ausgesteckte Schneeschuhrouten.

  • Auch für Freestyler ist das Montafon ein beliebtes Gebiet mit diversen Funparks, der größte befindet sich im Skigebiet Silvretta Montafon: der Snowpark Montafon am Fredakopf-Lift.

  • Außerdem gibt es im Montafon insgesamt ca. 121 Kilometer klassische Langlaufloipen und rund 33 Kilometer Skating-Loipen, darunter die höchstgelegenen Langlaufloipen Vorarlbergs mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Im Montafon befinden sich zehn Alpenvereins-Schutzhütten. 

  • Im Sommer bietet das Montafon über 1130 Kilometer markierte Wanderwege, einzelne besonders kindgerecht bzw. kinderwagentauglich („Muntafuner Gagla Weg“). Drei Wanderwege im Montafon sind mit dem Österreichischen Wandergütesiegel zertifiziert (Gauertaler AlpkulTour, der Schmugglerpfad sowie der Kultur- und Landschaftspfad Gaschurn Partenen Galtür). Neun Bergbahnen im Montafon sind auch im Sommer in Betrieb, im Kartenverbund mit dem Brandnertal können im Sommer bis zu 17 Bergbahnen benutzt werden. Viele der Wanderwege lassen sich auch als Nordic-Walking-Laufstrecken nutzen.

  • Für Radfahrer und Mountainbiker stehen 270 Kilometer Rad-, Mountainbike- und E-Bike-Strecken zur Verfügung. Die Strecken sind jeweils beschildert und insbesondere die Mountainbikestrecken analog zum Dreifarbensystem der Skipisten entsprechend ihrem Schwierigkeitsgrad markiert. Die Silvretta-Hochalpenstraße ist mit Steigungen bis zu 14 Prozent eine beliebte Route für Rennradfahrer. Im Sommer findet jährlich der M3-Montafon-Mountainbike-Marathon statt. Zudem steht im Montafon ein E-Bike-Netzwerk mit 28 Tausch- bzw. Ladestationen zur Verfügung.

  • Im Montafon gibt es 15 Klettersteige und acht Klettergärten. Die Stauseen der illwerke vkw, Lünersee, Kops und Silvretta, sowie der Baggersee „Roter Stein“ sind beliebte Angelreviere.

  • 26 Alpenvereins- und Schutzhütten sowie diverse Wanderbusse stehen im Sommer zur Verfügung.

Quelle:  Wikipedia